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Ratten und die Hitze

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Ratten stehen nicht auf Hitze! Genau wie wir Menschen, werden auch Ratten schlapper wenn die Temperaturen steigen, jedoch können die Nager ihr Fell nicht ausziehen. Der Temperaturausgleich funktioniert bei Ratten über den Schwanz. Hinzu kommt das gerade ätere Tiere deutlich mehr Probleme (Kreislauf, Atmung etc.) haben wenn es wärmer wird. Mein Remy (2Jahr u 8Monate) fühlt sich z.B. bei 21°C Raumtemperatur pudelwohl, steigt das Thermometer jedoch wie derzeit im Raum auf 25°C, dreht er am Rad. Hubert (1Jahr u 9Monate) leidet dagegen weniger darunter und ist auch noch zum Spielen bereit (vorausgesetzt er panikt nicht). Hier ein kleiner Survival Guide für Ratten im Sommer.

WORAN MERKE ICH DAS MEINER RATTE ZU WARM IST?
1. Eure Ratte fühlt sich deutlich wärmer an als sonst. Vergesst jedoch dabei nicht, das Ratten generell eine normale Körpertemperatur von bis 38°C haben! Oft fühlen sich die Ratten dann auch schwitzig an.

2. Ratten meiden Häusschen sowie Liegeplätze aus Stoff und liegen lieber auf Flächen wie Holzbretter die mehr Kühlung bieten.

3. Der Wasserverbrauch in der Trinkflasche ist deutlich höher als üblich.

4. Eure Ratte ist ausgebrochen um vor oder wahlweise im Kühlschrank zu campieren. Vorteil: Das Futter ist direkt griffbereit ;)

5. Eure Ratte tippt euch mit leidenden Blick an, schmettert ein Piepskonzert oder hält ein Hinweis Schild wie “Too Hot!!!” hoch? Dann ist ihr definitiv zu warm!

6. Wenn die Raumtemperatur über 25°C warm ist, könnt ihr auf jedenfall davon ausgehen das eure Ratte nicht amused ist!

WAS TUN WENN DER RATTE ZU WARM WIRD?
1. Erste Notfallhilfe: Feuchtet einen Waschlappen an und wringt ihn etwas aus. Geht mit diesem über das Fell eurer Ratte. Passt danach jedoch auf das sie nicht zu nass wird und sich eine Erkältung holt. Die meisten Ratten fangen dann an sich zu putzen und ihr Fell ist recht schnell wieder trocken.

2. Ein Bad für Wasserratten. Diese Variante entweder nur im Notfall anwenden (wenn die Ratten z.B. nach einem Transport überhitzt ist) oder wenn eure Ratte baden gewöhnt ist. Nicht jede Ratte mags! Verwendet kein Shampoo oder ähnliches! Lauwarmes Wasser genügt und danach abtrocknen nicht vergessen.

3. Über die Nahrung kann man den Ratten auch Kühlung verschaffen. Es sollte jetzt nicht unbedingt das Eis aus dem Kühlfach sein, wobei keine Ratte da nein zu sagen würde. Gemüse oder Obst aus dem Kühlschrank versorgt die Tiere nicht nur mit Vitaminen sondern auch mit Flüssigkeit. Gebt Ratten jedoch keine Zitrusfrüchte! Diese sind zum einen wegen ihres hohen Säuregehaltes nicht gut und sie können Krebs begünstigen bei Ratten.

4. Ganz klar, Wasser. Auch beim Auslauf immer eine Schale mit Wasser bereitstellen und auch das Wasser im Käfig möglichst täglich wechseln. Gerade wenn es warm ist, können sich Bakterien im Wasser schneller verbreiten.

5. Wenn ihr ein paar Erbsen oder Maiskörner in eine Schale mit Wasser gebt (sie sollt nicht zu hoch sein und einen festen Stand haben), bietet ihr euren Ratten eine tolle Spielmöglichkeit! Sie können sammeln, essen und Spaß haben. Fast wie beim Ü-Ei ;)

6. Der Käfig sollt in eurer Wohnung immer an einem Ort stehen der nicht der direkten Sonne ausgesetzt ist. Sollte es jedoch nicht vermeidbar sein könnt ihr entweder die Vorhänge (gerade wenn man tagsüber eh nicht daheim ist) zu ziehen oder eine Pappe um den Käfig bauen.

7. Im Käfig genügend freie Fläche bieten. Für jedes Tier sollte min. eine freie Fläche zur verfügung stehen. Im Vergleich zum Winter neigen Ratten im Sommer eher dazu alleine zu schlafen.

GEWITTER UND VENTILATOREN
Ich habe über dem Rattenkäfig ein Zimmerthermometer hängen, da das eigene empfinden doch schon mal täuschen kann. Wenn man seine Ratte schon eine Weile hat, erkennt man in der Regel wenn es ihr nicht gut geht. Richtet aber keinen Ventilator direkt auf den Käfig! Ratten sind was Schnupfen angeht sehr anfällig und das würde dies nur begünstigen. Gegen einen Ventilator der etwas weiter weg steht, ist nicht einzuwenden. Im Gegenteil, etwas Luftbewegung macht es nicht nur uns Menschen leichter. Wenn dann das Gewitter kommt (nicht so eins wie am Pfingstmontag!), reagieren manche Tiere etwas panisch und manchen ist das so Schnuppe. Mein Remy hat z.B. angefangen zu Piepsen. Er war jedoch immer schon einer der bei Gewitter nervös wird. Hubert der bekannt für seine Panikattacken ist, lag relaxed auf dem Sofa.

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June 2014

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May 2014

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Travel “DB Fern”

Posted in Travel

Gesamtkarte 1984 85 Kopie

In den letzten Jahren bin ich sehr häufig mit der Bahn gefahren. Ich bezeichne mich selbst gerne als “bahngeschädigt”, weil es teilweise schon richtig übel war. Meine Hauptstrecke war Wuppertal bzw. Düsseldorf über Köln nach Mainz und das oft 2x im Monat oder öfter. Ich habe auch immer wieder erlebt das Mitreisende nicht so recht klar kamen mit den Regelungen der Bahn, gerade bei Tickets mit Sparpreis. Ich habe ein paar Punkte gesammelt, die dem ein oder anderen evtl. weiterhelfen können. Dieser Beitrag bezieht sich hauptsächlich auf Fernzüge der DB.

Ticketkauf:
Ihr habt die Möglichkeit euer Ticket am Schalter, Automaten, im Internet oder über das Handy zu erwerben. Letzteres habe ich jedoch noch nie angewandt und ich finde es auch recht unsicher, da ein Handy immer mal abstürzen kann oder der Akku aus geht. Am Schalter werden für Sparpreise 5 Euro Gebühr verlangt. Da lohnt es sich dann doch den Automaten zu verwenden. Für ein Online Ticket braucht ihr einen Identitäsnachweis (Personalausweis, Pass, BahnCard o.ä.). An manchen Bahnhöfen gibt es Mitarbeiter die bei der Bedienung des Automatens helfens. Mir ist aber auch schon mal passiert, dass ich alleine schneller an mein Ticket gekommen bin, als so ein Bahnmitarbeiter. Dazu muss man jedoch sagen, das ich den Automaten bereits blind bedienen kann.Sparpreis: Die Bahn bietet Sparpreise auf den Fernverkehr an und teils auch auf Regionalverbindungen (z.B. aufs NRW Ticket). Die Voraussetzung ist, das ihr min. 3 Tage vorher bucht und euch auf einen bestimmten Zug bzw. Züge festlegt. Die Bahn bietet auch einen Sparpreisfinder an. Jedoch muss ich sagen das man gerade zum Wochenende sehr früh buchen muss um wirklich günstig zu fahren.BahnCard: Die Bahn bietet die BahnCad25, 50 und 100 an. Die BahnCard 100 lohnt sich nur für Leute die wirklich häufig, also fast täglich mit der Bahn im Fernverkehr fahren. Die 50er gibt 50% auf den Normalpreis und bietet sich gerade an, wenn man mal spontan verreisen will oder sich nicht festlegen will. Die 25er ist die günstigste Variante. Sie bietet 25% auf Normal- und Sparpreis! Auf dieser Seite könnt ihr mehr über die BahnCard erfahren und welche sich für euch lohnt. Ein kleines Extra ist auch das CityTicket, welches ihr mit der BahnCard zusätzlich ohne Aufpreis zum Ticket erhaltet. Mit diesem könnt ihr in Abfahrts- und Ankunftstadt kostenlos mit Bus oder Ubahn etc. zu eurem Endziel fahren.

Umtausch: Der Umtausch eines Normalpreistickets kostet ab dem ersten Geltungstag 15Euro (davor kostenfrei). Sparpreistickets kann man nur vor dem ersten Geltungstag gegen eine Gebühr von 15Euro umtauschen. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, wenn man eine BahnCard besitzt, doch manchmal noch geht. Ihr bekommt dann in der Regel einen Gutschein im Wert des Tickets. Ich hatte jedoch auch stets einen triftigen Grund weshalb ich die Reise nicht antreten konnte. Einfach die Hotline anrufen.

Verspätung ohne Anschluss: Ein leidiges Thema und es kommt immer wieder vor. Manchmal mehr als Pünktlichkeit. Wenn man keinen Anschluss erwischen muss, seit ihr schon mal besser drann. Ihr könnt aber einen Teil des Fahrpreises zurückverlangen ab einer bestimmten Verspätung. Ab wann, wie hoch die Erstattung ist und wie ihr das anstellt könnt ihr hier nachlesen. Die Bahn hat es leider mal wieder geschafft, eine solche Sache so kompliziert wie möglich zu machen.

Verspätung mit Anschluss: Ihr habt den Anschluss verpasst weil der Zug zu spät ankam und seit im Besitz eines Sparpreistickets? Geht zum ServicePoint und lasst euer Ticket kostenfrei umschreiben auf einen Anschlusszug. Lästig aber ohne Probleme möglich. Wenn ihr ein Normalpreisticket habt, könnt ihr ohne Probleme den nachfolgenden Zug verwenden. Achtet dabei aber auf IC/EC oder ICE. Fährt als Folgezug ein ICE und ihr habt nur ein IC/EC Ticket, dann ab zum ServicePoint mit euch und umschreiben lassen.

Viel zu spät: Die Bahn hat es mal wieder geschafft euch an euer Ziel zu bringen, aber es fährt kein Bus mehr? Oder ihr seit am Umsteigebahnhof und der letzte Anschluss ist weg? Dann könnt ihr entweder eine Taxifahrt oder eine Unterkunft beim ServicePoint “ordern”. Manche Bahnmitarbeiter stellen sich da quer, aber gerade wenn ihr eine Frau seit, spielt die “Frau-alleine-Nachts-am-Bahnhof-Karte” aus.

Nahverkehr zu spät, ab in den ICE?: Desöfteren kommt es vor das ein Fernzug für die Fahrt mit einem Nahverkehrsticket freigegeben wird. Gab es dazu eine Ansage, sollte es kein Problem sein. Es gibt aber anscheinend auch die Möglichkeit, gegen den Erwerb eines Fernverkehrstickets (welche nachher zurückerstattet werden kann) einen ICE zu benutzten. Aber so 100% sicher bin ich mir da auch nicht und als Kunde ist man da in einer recht unsicheren Situation. 1. hat nicht jeder eben mal das Geld für ein Ticket im Fernverkehr und 2. woher weiß man ob man von der Bahn wirklich sein Geld zurückbekommt. Man sieht, in Punkto Erstattung oder Service bei Verspätung mag es die Bahn kompliziert.

Der ServicePoint: ist die Stelle an die ihr, wie bereits erwähnt, euer Ticket umschreiben lassen könnt, euch Informationen zu euren Zügen holen könnt und oft mit (gerade an Tagen mit Unwetter) genervten Bahnmitarbeitern zu tun habt.

Das Wetter ist der Feind!: Egal ob Hitze (kaputte Klimaanlage), Herbst (oh ist das rutschig hier auf den Blättern), Winter (nette Schlittschuhbahn oder sieh mal der Schneeberg vor uns) oder der Fühling (es ist Wetter draußen). Es gibt immer etwas was die Bahn zum stoppen bringt. Dann kommt es auch schon mal zu der Situation, das es den Bahnmitarbeitern recht wurscht ist welches Ticket ihr habt, Hauptsache der Tag geht rum.

Ich hab so einige Streiks erlebt sowie: den Sturm Kyrill, Notbremsungen von Mitreisenden ohne relevanten Grund, Bremsungen in der Kurve eines Tunnels bei einem Tempo von 300km/h, endloses stehen auf der Strecke, das herunterfallen eines Steinbrocken an der Rheinstrecke zwischen Koblenz und Mainz, Wagon ohne Klimaanlage (das fanden besonders meine Ratten uncool), Wagon ohne Heizung, Ersatzzüge die nur aus 1. Klasse Wagons bestanden, Fahrten auf einem falschen Gleis, Stopp wegen eines Blitzeinschlages, Ersatzbusse die nicht kamen (Nachts!), Mainz im Sommer 2013 (zu wenige Personal im Stellwerk), eeewig langes warten und viel mehr. Mein Ratten hatte ich immer dabei wenn ich über Nacht zu meiner Familie gefahren bin. Und ich muss sagen das ich auf meinen Zugfahrten im Ausland, nie solche krassen Erlebnisse hatte!

Wenn ich noch mehr Punkte finde, schreibe ich noch einen Post, aber ich denke das hier ist erstmal genug. Natürlich gibt es in zwischen auf Privatanbieter die andere Regelungen haben, was ihre Strecken angeht.

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